Warum essen wir, was wir essen?

Wir kommen mit sogenannten Primärbedürfnissen wie Hunger, Durst und Sehnsucht nach Liebe zur Welt. Nach der Geburt wirken soziokulturelle Einflüsse und die Erziehungsmassnahmen der Eltern auf Kinder ein. Essen wird in erster Linie von den Eltern ausgesucht und zubereitet. Dadurch können Essgewohnheiten entstehen und später zum Teil auch zu Essstörungen führen.

Gesellschaftliche Anforderungen, Werbung und das in unserer westlichen Welt vorherrschende Schönheitsideal können Krankheiten wie Anorexie, Bulimie oder Adipositas mit auslösen. Wir beziehen Ihre persönliche Geschichte und Ihre spezifischen Emotionen zum Thema Essen in die Beratung mit ein und suchen mit Ihnen für Sie passende Lösungen.


Wie essen wir unsere Nahrung?

Hektik, Stress und Druck prägen unsere Zeit und nehmen ständig zu. Das wirkt sich leider auch auf das Essverhalten aus. Gut zu kauen und somit die Vorverdauung im Mund bewusst zu nutzen, wird rarer. Gleichzeitig häufen sich Magen-Darm-Beschwerden derart, dass die in der Werbung ersichtlichen Verdauungshilfen einen hohen Absatz erzielen.

Essen und Verhalten

Sodbrennen, Blähungen usw. würde mit intensivem Kauen, das heisst einer guten Aufschlüsselung der Nahrung mittels unserem Speichel, genauso verschwinden, jegliche Diätvorschriften würden im Sand verlaufen, weil man einen ausgebildeten Sättigungsreflex erlebt, und zu guter Letzt entdeckt man einen neu ausgebildeten Geschmackssinn.

Die beste biologisch kontrollierte Nahrung nützt uns nichts, wenn die Umwandlung zu unseren körpereigenen Stoffen und zur Körperenergiegewinnung nicht optimal stattfinden kann und sich stattdessen Schlacken und Giftstoffe im Körper ablagern.

Langes Kauen (einspeicheln der Nahrung) und genussvolles Essen erhöht die chemischen Prozesse um ein Vielfaches, und darum zählt nicht nur, was wir essen, sondern vor allem wie wir essen.

Es ist heute neurowissenschaftlich erwiesen, dass wir unser Verhalten langfristig nur verändern können, wenn wir den Verstand und das emotionale Gehirn verbinden. Sind bewusste Ziele mit unbewussten Bedürfnissen erst einmal in Einklang gebracht, geht der Rest fast von alleine. z.B. mittels des Zürcher Ressourcenmodells können Sie mit Ihrem selbstbestimmten Ziel eine Verhaltensänderung angehen.