Warum sollen wir nicht unsere hier wachsenden Heilpflanzen nach der über 3000 Jahre alten Traditionellen Chinesischen Medizin-Lehre anwenden? Sie basiert auf der taoistischen Philosophie von "Yin und Yang", den "Fünf Elementen" und einer eigenständigen Diagnostik, bei der Zunge, Puls und Ausdruck berücksichtigt werden. Die Stärke der TCM liegt insbesondere bei der Früherkennung von energetischen Störungen und damit bei der Prävention von Krankheiten.

Die hierzulande wachsenden Pflanzen sind unserem energetischen Zustand angemessen. Nur schon praktische Gründe wie die einfachere Beschaffung und Handhabung, bessere Qualitätskontrolle, sehr viel geringere Kosten und ökologische Vernunft sprechen dafür. Ein wichtiger Schlüssel für das therapeutische Einsatzgebiet der Heilpflanzen ist das Erkennen der Pflanzensignaturen, was nur an der lebendigen Pflanze möglich ist. Auch in Europa liegen uns in Kräuterbüchern gesammelte Informationen der griechisch-römischen und arabischen Medizin sowie der Renaissance-Autoren vor. Ordnet man sie nach den Kriterien der TCM, eröffnet sich eine Synthese zweier Systeme, die gar nicht so weit auseinanderliegen. Ich empfehle, die Kräutermischungen als Wasserdekokte (Tee) zuzubereiten oder sie als Tinkturen (alkoholischer Auszug) einzunehmen.

Pflanzenheilkunde 

(Phytotherapie)

Der Ursprung der Pilzheilkunde liegt in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Die Heilpilze werden seit Jahrtausenden erfolgreich zur Gesundheitsvorsorge und zur Behandlung (auch bei sehr schweren Krankheiten) eingesetzt. Der Mensch wird ganzheitlich geheilt, und die Ursachen der Krankheit werden beseitigt. Leider ging das Wissen im Westen über die nützliche Wirkung von Blüten, Kräutern, Rinden und Pilzen fast vergessen, dabei schenkt uns die Natur alles, um gesund zu bleiben. Alle Heilpilze wirken entgiftend. Je nach Pilz unterstützt es die Ausscheidung über die Leber, Niere, Darm oder das Lymphsystem. Unser Organismus ist permanent damit beschäftigt, ein gesundes Gleichgewicht aufrechtzuerhalten: Erreger, äussere Reize, Giftstoffe wie z.B Pestizide, emotionale Aspekte usw. müssen verarbeitet werden. Sind es insgesamt zu viele, können Krankheiten und Funktionsstörungen entstehen, da das zentrale Nervensystem und das Hormonsystem überlastet sind. Auch hier können Heilpilze uns wirksam unterstützen, denn sie sind Adaptogene (to adapt = anpassen). Aufgrund dieser ausgleichenden Wirkung können sie unseren Körper wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen. Im Pilzpulver vom ganzen Pilz ist eine sehr hohe Anzahl Inhaltsstoffe enthalten. Dazu gehören z.B. Glykoproteine, Triterpene, essentielle Aminosäuren, Vitamine, Enzyme usw. Diese Stoffe unterstützen sich gegenseitig, arbeiten im Verbund und nehmen somit positiven Einfluss auf unseren Körper. Sei es der Pilz Reishi, Shiitake oder Cordyceps - gegen fast jede Krankheit ist ein Pilz gewachsen.

Pilzheilkunde 

(Mykotherapie)

Diese besondere Kostbarkeit der Natur – die Informationen einer Pflanze in konzentrierter Form – ist so alt wie die Menschheit.

Spätestens aber, seit dem die beiden amerikanischen Wissenschaftler Linda Buck und Richard Axel 2004 den Nobelpreis für Medizin kriegten, ist die Aromatherapie mit vielen Studien belegt und anerkannt, und das grosse Wissen über all die molekularen Prozesse liegt nun vor. Die Aromatherapie wird demzufolge immer mehr in Spitälern, Altersheimen etc angewendet zum Wohlbefinden und Genesen der Menschen mit verschiedenster Problemen.

Jeder Mensch hat circa ein Repertoire von 350 Duftsensoren, die dann sehr individuell auf körperlicher und/oder psychischer Ebene wirken. Unsere Nase ist sehr spezifisch, höchst sensitiv und arbeitet sogar im Schlaf.

Aromatologie - ätherische Öle

Die ätherischen Öle sind äusserst wirkungsvoll – sehr wichtig ist, dass die Öle ein rein biologisches Produkt sind. Sie verändern, ganz gezielt physiologische Parameter wie Blutdruck, Herzfrequenz, Hautwiderstand und Muskelspannung. Ja sogar den Hormonhaushalt und unsere Befindlichkeit können sie über den direkten Zugang über die Nase zum Gehirn beeinflussen.

Was wir uns aber merken sollten ist, dass uns Düfte seit unserer Entstehung im Mutterleib durch das Leben begleiten und egal ob in der Geburthilfe, bei Magen-Darm-Problemen, emotionalen Beschwerden bis hin zum Sterben - sei es in Duftlampen oder als Wickel und Kompressen – immer wieder als sehr effizientes Mittel eingesetzt werden können.